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Regelwerk

Badminton ist die wettkampfmäßige Ausübung des Federballsports, einer Rückschlagsportart bei der Schläger und Federbälle zum Einsatz kommen. Die Sportart Badminton kann zu zweit oder zu viert in dafür ausgerüsteten Sporthallen ausgeübt werden.
Im folgenden sind die wichtigsten Regeln kurz und anschaulich zusammengefaßt. Detaillierte, offizielle Spielregeln können unter DBV-Spielregeln eingesehen werden.

Spielfeld, Schläger, Federball

Das Spielfeld für Einzel- und Doppelspiele ist wie folgt aufgeteilt  (Darstellung einer Spielfeldhälfte), wobei die grau markierte Spielfläche das Aufschlagfeld des Einzelspieles bei gerader Punktzahl des Aufschlagenden darstellt :

Spielfeld

Das Netz ist über die Pfosten auf der Doppel-Seitenlinie in Höhe von 1,55 m derart aufzuspannen, daß es in der Spielfeldmitte um 2,6 cm durchhängt.

Der Federball besteht aus 16 speziellen Federn der Gans, welche trichterförmig in einem Korkfuß befestigt sind. Er hat ein Gewicht von ca. 5 g.
Für den Freizeitsport können ersatzweise Kunststoffbälle eingesetzt werden, die in ihrer Flugeigenschaft den Federbällen ähnlich sein müssen.

Der Schläger verfügt über eine gleichförmige Bespannung der Schlagfläche und hat den Maßen der offiziellen DBV-Spielregeln zu entsprechen.

Spielbeginn, Zählweise

Der Spielbeginn wird per Los (z.B. Münzwurf) entschieden. Der Lossieger kann zwischen Auf- und Rückschlag oder den Spielfeldseiten entscheiden. Danach entscheidet der Gegner über die verbleibende Möglichkeit.
Nach Satzgewinn sind immer die Spielfeldseiten zu wechseln und der Gewinner des Satzes hat im Folgesatz Aufschlagrecht.

Die Zählweise ist nach einer umfassenden Regeländerung 2006 wieder dem Volleyball ähnlich, d.h. jeder Ballwechsel bringt einen Punkt (Rallye Point). Gespielt wird bis 21 Spielpunkte mit mindestens 2 Spielpunkten Vorsprung. Darüber hinaus können bei geringerem Vorsprung Verlängerungen erforderlich sein, bei maximal 30 Spielpunkten ist der Satz aber in jedem Fall entschieden.
Gespielt wird über zwei Gewinnsätze (Best of three). Wird ein entscheidender dritter Satz notwendig, so sind die Spielfeldseiten zu wechseln, sobald der Führende 11 Spielpunkte erreicht hat.

Aufschlagrecht

Die den Spielpunkt erzielende Seite (Einzel wie Doppel) hat im nachfolgenden Ballwechsel das Aufschlagrecht. Der Aufschlagende muß entsprechend seiner Punktzahl bei geradem Punktstand im rechten, bei ungeradem Punktstand im linken Aufschlagfeld stehen. Der Rückschläger steht immer diagonal gegenüber.

Im Doppel wechselt das Aufschlagrecht ausgehend vom Satzbeginn in der Reihenfolge Paarung A, Spieler 1 (zuerst Aufschlagender) zu Paarung B, Spieler 2 zu Paarung A, Spieler 2 zu Paarung B, Spieler 1 (zuerst Rückschlagender).
Bei der Aufzählung des Punktestands wird die Punktzahl des das Aufschlagrecht besitzenden Spielers bzw. Paarung immer zuerst genannt.

Fehler

Es ist ein Aufschlagfehler, wenn

Auf- bzw. Rückschläger nicht mit beiden Füßen innerhalb ihres Aufschlagfeldes stehen und wenigstens ein Punkt jedes Fußes bis zum Zeitpunkt des erfolgten Aufschlags ortsfest den Bodenkontakt hält.
die Bewegung der schlagführenden Hand nicht kontinuierlich gleichförmig oder beschleunigend ausgeführt wird.
sich der Schlägerkopf beim Aufschlag nicht unterhalb der schlagführenden Hand befindet oder der Treffpunkt des Balles beim Aufschlag nicht unterhalb der Taille ist.
der Ball ab einer Deckenhöhe von 9,0 m Teile der Deckenkonstruktion berührt.
der Aufschlag ohne Einwirkung des Gegners nicht in das diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld gelangt.


Es ist ein Fehler im Spielverlauf, wenn

der Körper bzw. die Kleidung eines Spielers den Ball oder das Netz berührt.
der Schläger den Ball auf der gegnerischen Seite des Netzes oder das Netz selbst berührt.
der Ball von einem Spieler bzw. einer Paarung geführt oder mehr als einmal geschlagen wird.
der Ball ab einer Deckenhöhe von 5,0 m Teile der Deckenkonstruktion berührt.
der Ball außerhalb der Spielfeldbegrenzung oder im Netz landet oder unterhalb des Netzes hindurchgespielt wird. Die Begrenzungslinien zählen als dem jeweiligen Spielfeld zugehörig.


Ein Fehler wegen Unsportlichkeit kann gegeben werden, wenn

der Gegner irritiert, getäuscht oder behindert wird oder dieses versucht wird.
das Spiel in unerlaubter Weise verzögert wird.


Bei strittigen Bällen oder Entscheidungen kann bzw. soll Wiederholung gegeben werden, insbesondere wenn

der Ball ab einer Deckenhöhe von 5,0 m beim Aufschlag Teile der Deckenkonstruktion berührt.
der Ball bis zu einer Deckenhöhe von 9,0 m von der Decke herabhängende Anbauteile berührt.
der Rückschläger ohne zu verzögern noch nicht spielbereit war.
die Fortsetzung eines Ballwechsels durch Behinderung von außen gestört wird.
während eines Ballwechsels oder vor Beginn des nachfolgenden Ballwechsels eine falsche Feldposition der Spieler bzw. Paarungen festgestellt wird.

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25.05.2019 

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